Kaufberatung (3)

Bei der Kaufentscheidung hat man viele Merkmale der unterschiedlichen Kameramodelle abzuwägen, um die geeignete Kamera auszuwählen. Man möchte schließlich ein Modell finden, das die Bedienbarkeit bietet, mit der man umgehen kann, das die Ausgabequalität hat, die man benötigt, und das in der Preiskategorie liegt, die man sich leisten kann. Betrachten wir nun die nächsten Punkte, die bei der Entscheidungsfindung zu beachten sind.

ISO / Lichtempfindlichkeit

Früher mußte man bei einer Filmkamera entscheiden, welches Filmmaterial man verwendet. Die Filme waren unterschiedlich lichtempfindlich. Empfindlichere Filme benötigten kürzere Zeiten, bei gleichen Lichverhältnissen und gleicher Blenden-Einstellung. Sie ermöglichen es, in Situationen mit weniger Licht zu fotografieren und ermöglichen andere Belichtungen als im hellen Sonnenlicht. Der Nachteil ist die steigende Körnigkeit mit steigender Lichtempfindlichkeit.
Die Lichtempfindlichkeit wird in ISO angegeben, dabei bedeuten höhere Zahlen eine höhere Empfindlichkeit, und damit auch mehr Körnigkeit. Ein Nachteil beim Filmmaterial war, daß man den Film einlegte und dann darauf so lange festgelegt gewesen ist, bis man den Film wechselte, meist also den kompletten Film verschossen hatte.

Auch die Bildsensoren von Digitalkameras sind lichtempfindlich und dies wird ebenfalls in ISO angegeben. Die meisten Digitalkameras haben eine Grundeinstellung von ISO 100, die man allerdings von Bild zu Bild verändern kann. Das ermöglicht die Lichtempfindlichkeit für ein Bild bei weniger Licht heraufzusetzen, und hingegen das nächste Bild im Sonnenschein einfach mit einer niedrigeren Empfindlichkeit zu machen. Da die Empfindlichkeit anders als beim Film von Bild zu Bild geändert werden kann, ist sie praktisch ein dritter veränderlicher Belichtungsparameter. Auch bei dieser Einstellmöglichkeit ist eine schnelle und einfache Bedienung vorteilhaft. Allerdings sollte man die Veränderung der Bildqualität bei veränderten ISO-Einstellungen beachten.

Weißabgleich

Eine der erstaunlichsten Leistungen des menschlichen Auges ist, Farben unabhängig vom umgebenden Lichttyp richtig sehen zu können. Das kann weder ein analoger Film noch eine digitale Kamera. Beim Fotografieren mit einer digitalen Kamera muß diese auf die aktuelle Lichtsituation, sprich: Farbtemperatur, eingestellt werden, das nennt man Weißabgleich.
Falls man allerdings Bilddaten im RAW-Format aufnimmt, ist der Weißabgleich in der Kamera nicht von großer Bedeutung, da er auch nach der Aufnahme per RAW-Konverter-Software im Computer verändert werden kann.
Heutzutage verfügen fast alle Kameras über einen ausgezeichneten automatischen Weißabgleich. Dennoch gibt es Situationen, in denen diese Automatik durch Bildteile fehlgeleitet wird. Viele Kameras verfügen über eine Auswahl an Weißabgleichsvoreinstellungen für bestimmte Lichtsituationen wie z.B. Sonnenschein, Bewölkung, Blitzlicht, Neonlicht usw. Viele Modelle bieten auch an, den Weißabgleich manuell vorzunehmen.
Da die Einstellung des Weißabgleichs für eine bestimmte Lichtsituation vorgenommen wird und diese sich meist nicht schnell und drastisch ändert, z.B. bei Studioaufnahmen, ist eine ebenso schnelle Bedienbarkeit wie bei der Belichtungskorrektur oder anderen Belichtungsparametern nicht so wichtig. Trotzdem sollte die Einstellmöglichkeit des Weißabgleichs nicht zu tief im Kameramenü versteckt sein.

Belichtungsmessung

Ob man nun die Belichtungsmessung vollautomatisch der Kamera überläßt oder durch Erfahrung bei der Einstellung manuell eingreift, ein guter Belichtungsmesser ist mehr als wichtig, um zu einer korrekten Aufnahme zu gelangen. Glücklicherweise haben alle namhaften Hersteller in ihren Kameras ausgezeichnete und hochwertige Messsysteme eingebaut, so daß man hier auf die Technik vertrauen kann.

Betrachten sollte man allerdings die verschiedenen Messmethoden, die eine Kamera bereitstellt. Die meisten Kameras bieten mehrere Methoden an, und wenn man auch mit der geläufigen Matrixmessung (auch Mehrfeldmessung genannt) in den meisten Situationen gute Ergebnisse erzielt, so wünscht man sich oft auch andere Messmethoden, um in unterschiedlichen Lichtsituationen gute Ergebnisse erzielen zu können.
Eine Matrixmessung unterteilt das Sucherfeld in ein Raster, misst jede sich ergebende Zelle aus und berechnet dann eine durchschnittliche Belichtung, die die gesamte Szene erfasst. Die Matrixmessung ist für fast alle Situationen geeignet und die eingebauten Berechnungsmethoden der meisten großen Hersteller erzielen ein ausgezeichnetes Ergebnis.
Dennoch wird die Matrixmessung in manchen Situationen den Bildvordergrund wohl unterbelichten, z.B. wenn ein helles Fenster oder eine Landschaft im Hintergrund ist. Für diese Fälle ist eine mittenbetonte Messung vorteilhafter. Sie arbeitet fast genau wie die Matrixmessung, gewichtet bei der Berechnung aber die Bildzellen um das Zentrum stärker.

Eine Spotmessung ist von großer Bedeutung für Fotografen, die die Belichtungsmessung auf einen kleinen, ganz genau definierten Bereich des Bildes legen wollen. In Situationen mit sehr hohen Kontrasten kann eine Spotmessung verhindern, dass Bildteile überbelichtet werden, indem die Spotmessung auf eben diesen Bereich gelegt wird.
Mancher Hersteller unterscheidet bei dieser Meßmethode noch zwischen Selektivmessung und Spotmessung. Bei der Selektivmessung wird ein ca. 10% großer Bereich in der Mitte des Suchers gemessen. Der Meßbereich bei der tatsächlichen Spotmessung ist dann meistens unwesentlich größer als ein Fokuspunkt im Sucher. Diese Unterscheidung hat einen Vorteil bei Kameras, bei denen man den Fokuspunkt auswählen kann, denn man verändert so auch den Spotmesspunkt gleichzeitig mit.

Bei den meisten Kameras erfolgt die Messung durch das Objektiv (through the lens, TTL). Das bedeutet, der Belichtungsmesser „schaut“ durch die Optik auf die Szene und bewertet sie. Ein TTL-Belichtungsmesser hat dadurch den Vorteil, auch bei Objektivvorsätzen wie z.B. Filtern korrekt messen zu können, weil er eben auch durch diese Vorsätze hindurch misst. Wenn auch sehr selten, so gibt es doch einige wenige Kameramodelle, bei denen der Belichtungsmesser außerhalb sitzt und er deswegen nicht durch die Optik misst. In sehr seltenen Situationen kann die Messung eines solchen externen Belichtungsmessers irritiert werden und er somit ein falsches Messergebnis liefern.

Objektive

Bei der Auswahl einer Kamera ist es einfach, wenn es um die Beurteilung der voraussichtlichen Bildqualität geht. Man betrachtet nur die Auflösung und Bildprozessparameter. Wenn allerdings die Kamera eine lausige Optik besitzt, zählen Auflösungsvorteil und die besten Prozessparameter nicht mehr viel.

Um ein Objektiv zu beurteilen, sollte man sich das Bildergebnis, wie es aus der Kamera kommt, ansehen. Das Display der Kamera ist dazu viel zu klein, um die Qualität einer Optik oder anderer Bildqualitätsmerkmale zu beurteilen. Das geht sehr viel genauer an einem Computermonitor. Falls der Händler keinen Computer bereitstellt, an dem man sich Testbilder der Kameras ansehen kann, so nimmt man eine Speicherkarte mit ins Geschäft, die zum potentiellen Modell kompatibel ist. Auf dieser Speicherkarte nimmt man ein paar Testbilder auf, die man sich dann zu Hause anschauen und analysieren kann.

Bei einer Kompaktkamera mit eingebautem Objektiv stellt sich die Objektivauswahl relativ einfach dar. Bei einer digitalen Spiegelreflexkamera mit der Möglichkeit, die Objektive zu wechseln, ist das völlig anders. Man hat z.B. zu entscheiden, welche Brennweite die Optik bereitstellen soll, um für bevorzugte Motive geeignet zu sein. Ein Teleobjektiv für Sport- und Naturfotografie, ein Weitwinkel-Objektiv für Landschaftsaufnahmen und eines dazwischen für die allgemeinen Aufnahmen.

Aber ob man nun eine Optik an einer Kompaktkamera beurteilt oder an einer Spiegelreflexkamera, die Auswahlkriterien sind dieselben:

  • Wie gut sind Schärfe und Fokus in allen Bereichen? Kann die Optik feine Details auflösen? Sind die Bildecken ebenso scharf wie die Bildmitte? Das sollte man auch über den gesamten Zoom-Bereich bei Optiken mit variablen Brennweiten betrachten. Manche Optiken können die Bildschärfe in den Ecken im Weitwinkelbereich nicht halten. Man sollte auch Bilder mit unterschiedlichen Blenden aufnehmen, vorallem mit größter Blendenöffnung (kleinere Blendenzahl) bis hin zu kleiner werdenden Blenden (größere Blendenzahl).
  • Gibt es Schatten an den Bildrändern (Vignettierung)?
  • Wird das Bild bei Einstellung der Optik in die Zoom-Endbereiche (höchste und niedrigste Brennweite) verzerrt? Die tonnenförmige Ausstülpung vertikaler Linien nach innen oder außen ist meist nur bei Weitwinkelobjektiven ein Problem. Aber selbst wenn ein Objektiv leichte Verzerrungen abliefert, mag das in alltäglichen Situationen hinnehmbar sein.
  • Hat das Objektiv Probleme mit Lichthöfen und Spiegelungen (Lens-Flares)? Das sind farbige Reflexionen, die meist nur im Weitwinkelbereich auftreten, wenn gegen eine Lichtquelle fotografiert wird. Solche Reflexionen sind im Nachhinein fast nicht mehr aus dem Bild entfernbar.

Auch einige praktische Merkmale bedürfen der Betrachtung:

  • Kann man am Objektiv Vorsätze anbringen? Einige Kompaktkameras bieten die Option, Weitwinkel- oder Televorsätze anzubringen. Wenn das der Fall ist, ist eine Bajonetthalterung zu bevorzugen, sie ist einfacher zu handhaben als eine Gewindehalterung. Hierbei ist zu beachten, daß einige Kompaktkameras dann nur noch das Display als Sucher anbieten, da die optischen Sucher dieser Kameras von solchen Vorsätzen irritiert werden.
  • Hat die Kamera eine elektrische oder manuelle Zoom-Kontrolle? Eine manuelle ist einer elektrischen aufgrund der schnelleren Verstellmöglichkeit immer vorzuziehen. Bei kleineren Kompaktkameras gibt es aber oft einfach nicht den Platz für eine solche manuelle Zoom-Kontrolle.

Bisher sind die Entscheidungen bezüglich des Preises, des Kameratyps, der Auflösung und der Belichtungsmöglichkeiten getroffen. Die wichtigste Phase ist abgeschlossen, jetzt kann man sich mit weiteren sekundären Auswahlkriterien auseinanderzusetzen.

Quelle: Beitrag im DSLR-Forum von User Scorpio

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Kaufberatung (2)

Nachdem nun die ersten Entscheidungen zu Budget und Typ getroffen wurden, hat man sicher schon eine bestimmte Kameraklasse, vermutlich sogar schon bestimmte Modelle im Visier. Nun vergleicht man die Ausstattungsmerkmale, um die Auswahl zu verfeinern. Die nächste große Filterung erfolgt mit der Festlegung der gewünschten Auflösung.

Welche Auflösung ist notwendig?

Die Hersteller digitaler Kameras versuchen, nach einer einfachen Auflösungsregel ihre Kameras zu verkaufen: mehr ist besser. Das stimmt aber nicht immer.
Mehr Pixel bedeuten zwar eine höhere Auflösung, was mehr Details bedeutet, was ein besseres Bild zur Folge hat. Dennoch kann die Qualität eines einzelnen Pixels ebenso große Bedeutung haben wie ihre Anzahl. Eine hochwertige Kamera mit einer schwachen Optik erzeugt einen Haufen qualitativ lausiger Pixel. Deshalb ist es wichtig, sich nicht grundsätzlich dem allgemeinen Pixelwahn hinzugeben.
Für Pixel zu bezahlen, die man nicht benötigt, ist Geldverschwendung. Anstatt die größtmögliche Anzahl an Pixel zu kaufen, ist vorab zu überlegen, wie man seine Bilder präsentieren möchte und danach entscheidet, welche Auflösung man dafür braucht.
Bei den meisten Motiven genügt für einen 20×30-Abzug, also ca. DIN A4, eine Auflösung von 2-3 MPixel.
Die tatsächlich benötigte bzw. sinnvolle Auflösung hängt allerdings auch vom Betrachtungsabstand und dem Kontrast des Bildes ab. Je geringer der Kontrast in einem Bild ist, desto geringer darf die Auflösung sein ohne daß eine fehlende Detailschärfe sichtbar wird. Höhere Auflösungen bringen nur dann eine zusätzliche sichtbare Schärfe, wenn man näher an das Bild heran geht und entsprechende Ausschnitte betrachtet.
Weil größere Ausdrucke in der Regel aber aus größerer Entfernung betrachtet werden, wird die Auflösungsanforderung (in Pixel/cm oder Pixel/Inch) mit größer werdender Ausgabe in der Regel geringer. Das menschliche Auge hat nur ein begrenztes Auflösungsvermögen. Man kann z.B. ein 60cmx40cm-Bild mit nur 200 Pixel/Inch drucken lassen, weil es von weiter weg betrachtet wird als ein 10cmx15cm-Bild, welches eher 300 Pixel/Inch erfordert.

Mit einer höheren Auflösung kauft man allerdings mehr als nur die Möglichkeit, größer zu drucken. Mit einer höheren Auflösung erhält man mehr Möglichkeiten, das Bild auf Ausschnitte zu begrenzen und diese dann auf die gewünschte Ausgabegröße zu bringen, ohne Qualität zu verlieren.
Eines sollte man aber beachten, eine höhere Pixelzahl ergibt subjektiv nicht auch eine ebenso größere Ausgabefläche. So ergeben 50% mehr Pixel in einer Kamera nur 22,5% mehr Kantenlänge, das ist eine Veränderung von 20x30cm auf ca. 24,5×36,75cm. Dies ist nicht sehr viel, gibt allerdings besser Details bei gleicher Ausgabegröße wieder.
Man sollte also zuerst herausfinden, welches die bevorzugte und am meisten genutzte Ausgabegröße sein wird und wählt dann eine Auflösungsklasse höher. Dies bietet eine gute Qualität bei allen Anforderungen und zudem die Möglichkeit, manchmal doch auch Ausschnitte nutzen zu können.

Belichtungskontrolle

Früher hatten alle Kameras manuelle Einstellungsmöglichkeiten zur Belichtungskontrolle, denn Automatiken waren sehr teuer. Heute ist es umgekehrt.
Manuelle Kontrollen ermöglichen, daß man spezielle und schwierige Lichtsituationen meistern kann, um die richtige Licht- und Farbstimmung zu erhalten, wie z.B. starkes Gegenlicht oder schwach beleuchtete Situationen in der Abenddämmerung oder bei Kerzenschein. Selbst wenn man sich nicht zu den hoch ambitionierten Fotografen zählt, sollte man dennoch eine Kamera mit manuellen Belichtungskontrollen anschaffen, um von Anfang an gewappnet zu sein, ein breiteres Spektrum an Situationen meistern zu können.

Aufnahmemodi

Die meisten Kameras bieten verschiedene Aufnahmemodi mit unterschiedlichen Stufen der manuellen Eingreifmöglichkeiten.
Der Programm-Modus ist eine Automatik, bei der die Kamera die Belichtungskontrolle übernimmt. Abhängig von der Qualität der gewählten Kamera ist ein solcher Modus für die meisten der alltäglichen Situationen geeignet. Selbst reine Vollautomatik-Kameras bieten heute eine Reihe an wählbaren Voreinstellungen. Zum Beispiel einen voreingestellten Modus für Landschaftsaufnahmen, bei denen der Fokus auf „unendlich“ gestellt und eine kleine Blende gewählt wird, um maximale Schärfentiefe zu erzielen. Oder einen Portrait-Modus, bei dem im Gegensatz dazu die Kamera eine große Blende einstellt, um den Hintergrund unscharf zu machen, um so das Hauptmotiv herauszustellen.
Diese Programm-Modi erlauben keinen manuellen Eingriff, welcher aber manchmal die einzige Möglichkeit wäre, eine schwierige Lichtsituation zu meistern, um ein gutes Bild zu bekommen. Hochwertige Profi-Kameras bieten solche Programm-Modi gar nicht an, da professionelle Fotografen es vorziehen, die Belichtung grundsätzlich selbst zu bestimmen.

Um maximale Möglichkeiten zu erhalten, wählt man besser eine Kamera mit mehr als nur Programm-Automatiken. Schon die so genannten Halbautomatiken geben eine gewisse manuelle Kontrollen zurück.

  • Bei der Zeitautomatik (auch Blendenpriorität genannt) kann man eine bestimmte Blende wählen, die Kamera paßt dann die nötige Belichtungszeit für ein richtig belichtetes Bild automatisch an. Hierbei bieten allerdings nicht alle Kameras den vollen Blendenumfang zur Auswahl an.
  • Bei der Blendenautomatik (auch Zeitpriorität genannt) wählt man eine Belichtungszeit vor, die Kamera paßt dann die zur korrekten Belichtung notwenige Blendenöffnung an.

In den meisten Fällen wird man mit den Halbautomatiken ausreichend manuelle Kontrolle über die Belichtung haben und gute Resultate erzielen. Aber trotzdem: um maximale Kontrolle über die Belichtung zu erhalten, sollte man nach einem Kameramodell Ausschau halten, welches auch eine volle manuelle Kontrolle zulässt. In dem Fall kann man dann Blende und Zeit selbst vorgeben.

Auch wenn man zu Beginn vielleicht die meiste Zeit mit der Vollautomatik arbeitet, so ist es doch angebracht, die Modi mit manuellen Eingriffsmöglichkeiten schnell und einfach zu erreichen. Idealerweise geschieht das über eine Wahlmöglichkeit am Kameragehäuse, z.B. ein Wahlrad. Einige Kameras bieten keine solche externe Wahlmöglichkeit und man muß sich dann per Menü auf dem Display zum gewünschten Modus durcharbeiten. Wenn man in Situationen fotografiert, in denen schnelle Programmwechsel erforderlich sind, ist es sinnvoll, zu einer Kamera mit externer Moduswahl zu greifen.

Verschiebungsautomatik und Belichtungskorrektur

Durch die Wahl der Verschlussgeschwindigkeit und der Größe der Blendenöffnung regelt man, wieviel Licht auf den Bildsensor gelangt. Das oberste Ziel wird sein, eine Zeit/Blenden-Kombination zu wählen, welche keine Über- oder Unterbelichtung des Bildes zur Folge hat und das Bild in den Schatten und Lichtern gute Details zeigt.
Mit der Änderung der Parameter kann man das Erscheinungsbild der Aufnahme drastisch verändern. Die Veränderung der Verschlussgeschwindigkeit kann die Abbildung von Bewegung im Bild unterstützen oder zerstören. Die Wahl einer anderen Blende beeinflusst die Größe der Schärfenebene.
Blende und Verschlussgeschwindigkeit beeinflussen sich umgekehrt proportional. Mit anderen Worten: verändert man einen Parameter in die eine Richtung – z.B. geringere Verschlussgeschwindigkeit, um Bewegung einzufrieren -, so muß man den anderen Parameter in die andere Richtung verändern, hier also die Blende vergrößern, um ein gleichermaßen richtig belichtetes Bild zu erhalten, also die gleiche Menge Licht zum Sensor zu lassen. Verschiedene Kombinationen von Blende und Verschlusszeit führen zum gleichen Ergebnis, also der gleichen Lichtmenge, die zum Sensor gelangt.

Viele Kameras bieten einen Programm-Modus, der es ermöglicht, durch diese verschiedenen gleich belichtenden Kombinationen zu gehen und eine zum gewünschten Effekt passende Einstellung auszuwählen. Die Kamera mißt dabei die Belichtung und schlägt eine Kombination wie in der Vollautomatik vor. Man hat nun die Möglichkeit, diese Kombination zu verändern, aber nur in dem Maße, dass die Gesamtbelichtung immer gleich bleibt wie in der Vollautomatik auch. Wenn man also z.B. eine größere Schärfentiefe wünscht, paßt man nach der Messung einfach die Blende an, die Kamera läßt dann nur Verschlusszeiten zu, die die Gesamtbelichtung nicht verändern. Diese Verschiebungsautomatik ist also sehr nützlich, wenn man oft den Automatik-Modus verwendet.

Die Belichtungsmessung Ihrer Kamera wird eine Blenden/Zeit-Kombination wählen, bei der das Bild korrekt belichtet und gut ausgewogen ist. Manchmal ist eine solche Ausgewogenheit aber nicht erwünscht. Man möchte vielleicht das Bild mehr oder weniger belichten können, um bestimmte Bildteile hervorzuheben. Dazu benötigt man eine Belichtungskorrektur in der Kamera, mit der man schell die Belichtungsmessung der Kamera in die eine oder andere Richtung übersteuern kann. Diese Möglichkeit bieten heute selbst einfachste Kompaktkameras. Man kann mit der Belichtungskorrektur meist in halben oder drittel Blendenstufen bis zu insgesamt zwei Blendenwerte über- oder unterzubelichten.
Der Vorteil einer Belichtungskorrektur liegt darin, daß man sich nicht um absolute Werte kümmern muß, sondern in Relation zur gemessenen Belichtung arbeiten kann, und z.B. einfach eine Blende unterbelichten kann.
Weil diese manuelle Eingriffsmöglichkeit so wichtig ist, ist es sinnvoll, sie schnell und einfach erreichen zu können. Man benötigt also eine Kamera mit einer externen Bedienmöglichkeit für die Belichtungskorrektur, am sinnvollsten mit einer Einblendung der Korrektur im Sucher oder auf dem Display. Wenn die Kamera eine Korrektur nur über das Kameramenü zulässt, so sollte man sicher sein, daß man die Funktion schnell findet und einstellen kann.

Falls die Kamera, die man ausgewählt hat, eine Belichtungskorrektur nur über das Drücken mehrerer Bedienknöpfe gleichzeitig zulässt, so sollte man die Bedienung beim Händler ausprobieren. So geht man sicher, daß man die Funktion auch exakt bedienen kann und nicht die Kontrolle über alles andere verliert bzw. die Kamera einem dabei aus der Hand gleitet.

Die Verschiebungsautomatik und die Belichtungskorrektur decken meist den größten Bedarf an manuellen Eingriffsmöglichkeiten ab. Man kann gezielt bestimmte Belichtungskombinationen wählen und bewußt über- oder unterbelichten. Wenn die Kamera diese Eingriffe im Sucher oder auf dem Display darstellen kann, ist das sehr vorteilhaft..

Quelle: Beitrag im DSLR-Forum von User Scorpio

Linkempfehlung: traumflieger.de – ausführliche Tests von Canon-Kameras in Wort und Bild

Kaufberatung (1)

Es wird immer wieder die Frage gestellt, „welche Kamera soll ich mir kaufen, welche Ausrüstung brauche ich“. 🙂 Eine passende Antwort hierauf zu finden ist nicht einfach, denn die Foto-Ausrüstung ist nur ein Werkzeug. Und jenachdem was man machen möchte, wählt man das entsprechende Werkzeug aus. Wer sein „Handwerk“ allerdings nicht beherrscht, der wird weder mit einer 100-Euro-Kamera gute Bilder machen noch mit einer Ausrüstung für mehrere 10.000 Euro. 😉 Gerade als Anfänger sollte man sich vorab mit den Grundlagen der Fotografie vertraut machen. Wer nichts weiß über das Zusammenspiel von Blende, Belichtungszeit und Brennweite, der wird es schwer haben, mit einer Spiegelreflex-Kamera zurecht zu kommen. Möchte man nur mal zwischendurch ein paar Erinnerungsfotos schießen (z.B. im Urlaub oder bei einer Familienfeier), dann ist man mit einer Kompakt- oder Bridgekamera bestens bedient. Aber auch hier gilt wie beim Kauf einer teueren Ausrüstung, in den Laden gehen und ausprobieren. Nur dann sieht man, wie groß die Kamera tatsächlich ist, wie schwer sie ist, ob sie gut in der Hand liegt, ob man alle notwendigen Bedienelemente während des Gebrauchs erreicht usw., außerdem kann man im Geschäft oft noch über den Preis verhandeln. Denn im Regelfall kauft man nicht nur die Kamera, sondern gleich noch wichtiges Zubehör hinzu (z.B. Tasche, größere Speicherkarte und Ersatzakku). 😉

Basierend auf dem Beitrag von User Scorpio im DSLR-Forum habe ich hier versucht die wichtigsten Punkte für eine Kaufentscheidung zusammenzutragen:

Wer schon einmal über den Kauf einer Digitalkamera nachgedacht hat, wird schnell festgestellt haben, daß es eine große Zahl an Möglichkeiten und Optionen gibt und die Auswahl fast unüberschaubar ist.
Ein Grund, warum es so viele Modelle gibt, ist die Anzahl von Herstellern die von diesem Markt profitieren wollen. Die Anbieter versuchen für ganz bestimmte Zielgruppen mit entsprechenden Anforderungen Kameras anzubieten. Auch wenn das bedeutet, daß man nun aus einer großen Zahl an Modellen auswählen muß, so bedeutet es aber auch, daß man ganz gezielt das Modell finden kann, welches den eigenen Anforderungen am besten entspricht. 🙂

Gehen wir einmal die Aspekte durch, die man betrachten sollte, um aus den Hunderten von verschiedenen Kameramodellen den persönlichen Favoriten zu finden.

Erste Überlegungen

Es gibt sicherlich nur einen grundlegenden Unterschied zwischen einer Digitalkamera und einer Filmkamera: eine Digitalkamera hat einen Siliziumchip anstatt eines Stücks Film auf der Schärfeebene, um das Bild festzuhalten.
Digitalkameras gibt es zwar in vielen Erscheinungsformen (als Kompakt- und Spiegelreflex-Kamera oder sogar im Mobiltelefon), letztendlich macht aber nur der Sensor den dramatischen Unterschied in der Technologie aus. Da sich die optische Physik nicht verändert hat, sind die fotografischen Techniken, ob nun digital oder analog, immer noch dieselben.

Wenn man eine Filmkamera kauft, braucht man sich um die Bildqualität vorerst nicht zu sorgen, denn diese wird schließlich von der Wahl des benutzten Filmes abhängen. Also wird man beim Kauf einer Filmkamera sein Augenmerk auf Ausstattung, Aussehen, Handhabung, Verfügbarkeit von Optiken und Zubehöre legen. Erst später bei der Filmauswahl kommt die Bildqualität ins Spiel. Bei der Auswahl einer Digitalkamera muß man alle diese Punkte von Anfang an berücksichtigen.
Mittlerweile ist die Bildqualität heutiger Digitalkameras durchweg sehr gut. Die Technik früherer High-End-Kameras wurde auf untere Preis-Kategorien übertragen, so daß man beim Kauf einer Kamera eines namhaften Herstellers im Regelfall gut bedient wird.

Bevor man einkaufen geht, sollte man auch folgendes bedenken und akzeptieren: Genauso wie bei Computern wird das heute gekaufte Kameramodell sehr wahrscheinlich innerhalb eines Jahres von einem verbesserten Nachfolgemodell abgelöst. 🙁
Vor einigen Jahren, als ein Technikfortschritt noch der von 1 auf 2 Megapixel war, ist es durchaus sinnvoll gewesen, auf ein solches Nachfolgemodell zu warten. Heute ist ein Generationensprung in einer Modellreihe nicht mehr so dramatisch und betrifft meist nur wenige und vor allem kleine Verbesserungen. Eventuell wurde vielleicht das Design verändert oder einige Funktionen sind hinzugekommen, die betreffen aber die Bildqualität in den allerwenigsten Fällen.
Manchmal bedeutet ein neues Modell sogar einen Rückschritt gegenüber dem Vorgänger!
Wegen der im Allgemeinen hohen Qualität der gegenwärtigen Technologie kann man seine Bedenken gegen ein Veralten eindämmen, indem man eine Kamera mit den Eigenschaften auswählt, die für die Art der eigenen Fotografie am besten geeignet ist und die Ausgabequalität liefert, die man benötigt.

Preisrahmen festlegen

Eine Kamera auszuwählen ist im Grunde der Prozess einer Filterung der vorhandenen Modelle bis hinunter zu einem individuellen Ergebnis.
Ob man nun eine kleine kompakte Digitalkamera oder eine professionelle Spiegelreflexkamera kaufen möchte, der erste Schritt bei der Entscheidungsfindung ist immer die Festlegung eines Preisrahmens. Danach ist es dann das Ziel, die beste Kamera in dieser Preiskategorie zu finden.
„Die Beste“ sollte durch die Anforderungen definiert werden, die man entsprechend seinen fotografischen Bedürfnissen priorisiert. Wenn man große hochauflösende Drucke erstellen möchte, sollte man eine hochauflösende Kamera wählen. Wenn man maximale Flexibilität wünscht, sollte man nach einer digitalen Spiegelreflexkamera Ausschau halten. Wenn kleine Größe und geringes Gewicht sowie maximale Mobilität und Mitnahmefähigkeit gewünscht sind, wird eine Kompaktkamera „die Beste“ sein.

Diese ersten Schritte in der Entscheidungsfindung grenzen nicht nur die Auswahl ein, sie bewahren auch vor schlaflosen Nächten, in denen man sich fragt, ob man die richtige Wahl getroffen hat. Wenn man erkannt hat, daß „die Beste“ kein absolutes Merkmal ist, wird man auch nicht besonders enttäuscht sein, wenn ein Nachfolgemodell neue Funktionen bietet, die man vielleicht gar nicht für die eigene Art der Fotografie benötigt.

Kompakt- oder Spiegelreflex-Kamera?

Man kann Kameras in viele verschiedene Kategorien einteilen: Professionell, Amateur, Einsteigerklasse, groß, klein, teuer, preiswert, usw. Die wichtigste Unterscheidung für eine seriöse Auswahl ist aber zunächst: Kompakt- oder Spiegelreflex-Kamera?

„Kompaktkamera“ bedeutet für viele „minderwertige Qualität“. Dies ist ein weitverbreitetes Vorurteil, denn auch Kompaktkameras besitzen zum Teil hochwertige Optiken und produzieren erstklassige Bildqualität.
Kompaktkameras folgen grundsätzlichen Design-Richtlinien. Sie sind meist von relativ rechteckiger Form und besitzen ein ausfahrendes Zoom-Objektiv. Alle Kompaktkameras besitzen ein LC-Display und bei vielen ist dies gleichzeitig der einzige Sucher.
Es gibt Modelle, die einfach und unkompliziert zu bedienen sind, ohne große Eingriffsmöglichkeiten des Benutzers, und es gibt solche, die dem Fotografen eine Vielfalt von Möglichkeiten bieten, die Aufnahme zu beeinflussen.
Kompaktkameras sind in der Regel sehr leise, was vorteilhaft ist, wenn man an Orten fotografiert, an denen ein lautes Verschlussgeräusch eher stört.
Viele Kompaktkameras haben zum Teil außergewöhnliche Designs, wie z.B. schwenkbare Sucher. Hilfreich ist dies, wenn in Situationen fotografiert werden soll, bei denen ein Blick durch den Sucher nicht möglich ist. Kompaktkameras haben oft sehr gute Makro-Fähigkeiten. Aufgrund der kleinen Brennweiten und geringen Maße der eingebauten Optiken ist es für die Hersteller einfacher, solche Makro-Fähigkeiten bereitzustellen. Spiegelreflexkameras erfordern hierzu spezielle und daher teure Objektive.

Spiegelreflexkameras unterscheiden sich von Kompaktkameras in einigen sehr relevanten Einzelheiten. Der Sucher blickt durch exakt dieselbe Optik wie die Kamera, dessen Sensor das Bild aufnimmt. Das bedeutet, daß das Sucherbild annähernd genau jenes ist, welches aufgenommen wird, inklusive aller Effekte, die z.B. durch Vorsatzfilter erzeug werden.
Fast alle Spiegelreflexkameras haben wechselbare Objektive. Dadurch kann man genau jenes Objektiv wählen, welches man für sein Vorhaben benötigt. Durch den Kauf von höherwertigen Objektiven kann man die erzeugte Bildqualität deutlich verbessern.
Aufgrund ihrer Größe sind die meisten digitalen Spiegelreflexkameras mit einem deutlich größeren Sensor ausgestattet als Kompaktkameras. Ein größerer Sensor bedeutet in der Regel auch höhere Bildqualität. Der Grund dafür liegt in den größeren individuellen Sensorzellen (Pixel). Größere Pixel erzeugen weniger Rauschen, so dass Spiegelreflexkameras bei wenig Licht bessere Resultate erzielen als Kompaktkameras.
Spiegelreflexkameras besitzen zum Teil auch die höherwertigen Ausstattungsmerkmale wie spritzwassergeschützte Gehäuse, schnellere Bildfolgen, höhere ISO-Einstellungen und einen Blitzschuh für ein externes Blitzgerät.
Im kreativen Sinne der Bildgestaltung besitzen Spiegelreflexkameras die größeren Möglichkeiten, durch geringere Schärfentiefe das Bild zu gestalten.

Quelle: Beitrag im DSLR-Forum von User Scorpio

Linkempfehlung: traumflieger.de – ausführliche Tests von Canon-Kameras in Wort und Bild

Warum fotografieren?

Bevor wir uns den praktischen Themen zuwenden, möchte ich nur kurz zum Nachdenken anregen. 😉
Wer sich mit der Fotografie beschäftigt, stellt sich im Laufe seines Fotografenlebens sicher sehr viele Fragen z.B. zur Technik, Ausrüstung und Bildbearbeitung. Aber eine Frage wird leicht übergangen, und vermutlich selten beantwortet: „Warum fotografiere ich?“

Ein gewisses Maß Technik-Interesse war zumindest bei mir der Ausgangspunkt. In meiner Jugend gab es noch keine Computer oder Spielekonsolen, da waren Radios, Tonband-Geräte oder eben Foto-Apparate die technischen Höhepunkte, die man sich erfüllen konnte. 🙂 Erst durch das Fotografieren selbst kam dann die Faszination hinzu, den Augenblick festhalten zu können. Die üblichen Gelegenheiten für den Foto-Anfänger die Kamera zu aktivieren sowie Motive zu finden sind Familienfeiern, Freundeskreis, Hobby, Ausflüge oder Urlaub. Jenachdem welcher Freizeitgestaltung man nachgeht, kommt es eventuell zu einer Spezialisierung auf ein bestimmtes Thema, so wie es z.B. bei mir der Sport gewesen ist. Das bedeutete in den meisten Fällen, daß die Kamera nur an wenigen Tagen hervorgeholt wurde, denn früher zu Analog-Zeiten spielte der finanzielle Faktor noch eine große Rolle. Filme und Entwicklung waren aufs einzelne Bild umgerechnet im Vergleich zu heute sehr teuer. Die Ausbeute des Hobby-Knipsers war deshalb nicht sehr ergiebig. Erst mit der Digital-Technik setzte sich die Fotografie als Allerwelt-Hobby durch, und war für sehr viele Leute erschwinglich.

Es hat Jahre gedauert, zeitweise mit längeren Pausen, bis ich durch einen VHS-Kurs intensiver in die Fotografie eingestiegen bin. Ich habe die Studio-Fotografie kennengelernt, und war begeistert von der Möglichkeit genauso arbeiten zu können wie man es nur von professionellen Fotografen kannte, in einem Studio unter kontrollierten Lichtverhältnissen mit einem Fotomodell. 🙂 Und genau diese Zusammenarbeit mit anderen macht mir Spaß. Ideen sammeln, ein Foto-Shooting planen, und dann mit dem Fotomodell und eventuell einer Visagistin zusammen gute Bilder erstellen, die am Ende allen Beteiligten gefallen, das ist für mich das faszinierende und sinngebende in der „Menschen“-Fotografie.

Im Gegensatz dazu steht die Sportfotografie. Dort läßt sich nur wenig planen, man braucht eine schnelle Auffassungsgabe, Reaktionsschnelligkeit und Gespür für die Situation. Hier liegt der Reiz darin, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, und dann rechtzeitig den Auslöser betätigt zu haben. 😉

Wer sich etwas ausführlicher mit den Hintergründen der Fotografie befassen möchte, ist mit dem Buch „Fotos sehen, verstehen, gestalten“ von Martin Schuster sehr gut bedient. Es ist trotz der psychologischen Betrachtung leichtverständlich geschrieben und enthält ein Fotopraktikum mit Anregungen für Motive.

Zitat vom Bucheinband:

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und mit dem Fotoapparat ist es leicht, sich ein oder auch viele Bilder zu machen. Martin Schuster spürt den psychologischen Aspekten der Fotografie nach: Welche Motive werden gewählt? Was verbindet Fotografen und Fotografierte? Was erleben wir beim Betrachten eigener und fremder Fotos? Er zeigt, wie Fotos genutzt werden können, um die Vergangenheit wieder lebendig zu machen und wie Presse- und Werbefotografen mit Fotos an unsere Wünsche und Sehnsüchte appelieren. Hinweise zur Alltagsfotografie ermuntern dazu, ungeachtet künstlerischer Ambitionen die Fotografie für das eigene Leben intensiver und persönlicher zu nutzen.

Literaturempfehlung:
Schuster, Martin Prof. Dr.: Fotos sehen, verstehen, gestalten. Berlin: Springer-Verlag, 2.Auflage 2005. ISBN 3-540-21929-3

Blog-Eröffnung

Willkommen,

hiermit ist dieser Blog eröffnet. 🙂
In den nächsten Tagen folgen die ersten Beiträge, die hoffentlich für Euch nützlich sein werden. 😉
Ich werde versuchen halbwegs chronologisch bei den Themen vorzugehen, so daß sofort ein gewisser Nutzen für Einsteiger und Fotografie-Anfänger vorhanden sein sollte.
Für diejenigen, die bereits ein elementares Grundwissen besitzen, könnte es vielleicht vorerst etwas langweilig sein. Ich hoffe trotzdem, auch Euch noch ein paar wertvolle Tips und Tricks weitergeben zu können, und sei es nur ein Hinweis auf einen interessanten Link. 🙂
Euer Thomas Jereczek