Ungewöhnliche Perspektiven nutzen

Der Mensch ist es gewohnt, alles aus stehender Position anzuschauen, also ungefähr aus einer Höhe von durchschnittlich 1,70m. Deshalb wählen vermutlich genau diese Perspektive viele Sportfotografen, und verpassen dabei eine Menge außergewöhnlicher Aufnahmen. Der Hobby-Fotograf unter den Zuschauern hat meistens keine andere Möglichkeit, aber der Fotograf, der sich intensiver mit der Sportfotografie beschäftigt oder sogar beruflich unterwegs ist, sollte versuchen, auch mal eine andere Perspektive zu wählen. Das erfordert hin und wieder auch körperlichen Einsatz, den nicht jeder gewillt ist zu erbringen. 😉
Szene beim Ringen: Wurf knapp über der MatteJe näher man am Geschehen ist, desto tiefer sollte man gehen. In größeren Stadien gibt es z.B. extra Gräben für Fotografen. Ansonsten kann ein Falthocker nützlich sein, wie er auch von Anglern verwendet wird. Sehr stabil sowie klein und handlich verpackt sind die Hocker von Walkstool (z.B. Comfort 55 cm). Manchmal ist sogar noch ein Hocker zu hoch bzw. aus Platzgründen nicht einsetzbar, dann kommt man nicht daran vorbei sich hinzuknien. Über einen längeren Zeitraum ist das allerdings sehr unbequem, wenn nicht sogar schmerzhaft. Hier helfen Knieschoner wie sie z.B. von Handwerkern verwendet werden. Dieses Zubehör bekommt man günstig in jedem Baumarkt. 🙂
Nicht nur in der Sportfotografie, sondern auch in den anderen Bereichen der Fotografie kann es sich lohnen neue Perspektiven auszuprobieren. Vielleicht entwickelt sich daraus sogar ein eigener Stil, und man erhält Bilder mit einer individuellen Note.

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