Outdoor-Portrait (2)

Wenn die Lichtverhältnisse an bedeckten Tagen zu schlecht sind, kann ein Aufsteckblitz oder ein Reflektor helfen, das Foto zu verbessern. Man sollte nicht zu hohe ISO-Werte benutzen, dadurch könnte es je nach Kamera zu sichtbarem Licht- und / oder Farbrauschen im Bild kommen. Es gibt zwar entsprechende Software, um diese Effekte im nachhinein zu korrigieren, aber gleichzeitig leidet auch die Bildqualität darunter und gerade beim Portrait verliert das Gesicht an Zeichnung, weil alles geglättet wird.
Denise im Nordpark Düsseldorf, Aufnahme mit AufhellblitzTrotz dieser Probleme ist ein bedeckter Himmel immer noch von Vorteil, insbesondere wenn man am Mittag fotografiert. Dann steht die Sonne hoch und das Licht ist hart und wirft damit auch harte Schatten im Gesicht. In dieser Situation ist es besser in den Schatten zu gehen und den Reflektor für indirektes Licht oder den Aufsteckblitz zu benutzen. Man sollte also versuchen, sofern es möglich ist, die Aufnahmen für den Morgen oder den späten Nachmittag zu planen. Die Sonne steht dann niedriger und auch die Lichttemperatur kommt den Hauttönen besser entgegen.
Man sollte bei der Aufnahme darauf achten, daß das Fotomodel nicht direkt in die Sonne schaut. Für den Fotografen ist es so zwar einfacher das Licht in den Griff zu bekommen, aber das Model wird kleine zusammengekniffene Augen haben, ständig blinzeln und auch rasch ermüden. An solchen Bildern wird man keine Freude haben, den Portraits leben meistens von der Wirkung der Augen, sie sollten möglichst groß und entspannt in die Kamera blicken.

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